Unabhängigkeit feiert Geburtstag - 20 Jahre FSV AG -
Spielbericht 2011 Drucken E-Mail

2. Spiel / Hauptspiel

 
FSV AG gegen Mercedes Torpedo Garage
 
6 - 4
 

 

 

„Gemeinsam sind wir unschlagbar“
 
 
 
 
War im letzten Jahr der Slogan der FSV´ler noch von den Spielern der Mercedes Torpedo Garage widerlegt worden und die Partie für die FSV am Ende mit 3 - 5 verloren worden, so konnte diesmal ein funktionierendes Kollektiv den Spieß umdrehen und trotz Unterzahl, in den letzten 20 Minuten, einen verdienten 6 - 4 Sieg einfahren.
 
 
 
Und das obwohl die ersten Minuten zunächst den Eindruck erzeugten, die beiden Mannschaften würden genau dort weiter machen wo im letzten Jahr der Schlusspfiff ertönte.
Bereits in der zweiten Minute war einer der schnellen Torpedospieler, durch die noch nicht wirklich auf dem Platz befindliche Abwehr der FSV gelaufen und hatte dem ansonsten glänzend aufgelegten Ralf Ebeldinger, mit einem Beinschuss das 0 - 1 in die Maschen des Tornetzes geschossen. Schnell waren nun Kommentare von den zahlreichen Zuschauern zu hören, die entweder aus Sicht des Torpedoanhangs einen ähnlichen Spielverlauf wie im letzten Jahr freudig erwarteten, oder aus Sicht der FSV´ler, Schlimmes befürchteten.
 
 
 
Doch wie so oft im Leben sollte alles anders kommen. Die, die ein einbrechen der FSV Mannschaft erwarteten, trauten im weiteren Spielverlauf ihren Augen nicht. Ein Ruck ging durch das FSV Team. Lautstark von Ihrem Kapitän H. Rufe und dem unermüdlich, im Mittelfeld agierenden B. Bennewirtz angetrieben, kämpften sich die FSV´ler immer mehr in das Spiel und übernahmen ab der 15 Minute die Regie des Nachmittages.
Der diszipliniert und überzeugend auf der linken Abwehrseite spielende P. Grad war es dann, der mit einem sehenswerten Distanzschuss das verdiente 1 - 1 erzielte.
 
 
 
Nun war der Bann endgültig gebrochen. Nur durch gelegentliche Entlastungsangriffe unterbrochen, lief nun die Angriffsmaschinerie der FSV auf Hochtouren. Schon kurz nach dem Ausgleich, war es dann wohl die schönste Angriffsaktion des Tages die mit dem 2 - 1 abgeschlossen werden konnte.
 
 
 
D. Michel spielte auf der linken Spielfeldseite den Ball zu dem entgegenkommenden H. Rufe. Dieser fackelte nicht lange und legte den Ball wunderbar dem von der linken Linie gestarteten J. Rieder perfekt in den Lauf. Dieser wiederum spielte quer, dem in der Mitte mitgelaufenen F. Schmitt, mustergültig in den Fuß. So dass Schmitt nur noch den Ball in das Tor einschieben musste. 
Besser hätten es die Jungs von Jogi Löw auch nicht machen können. Weitere Gefahr für das Tor der Torpedo Garage entstand vor allen Dingen, bei den von H. Rufe genau zu den Mitspielern getretenen Ecken. Mit einer Quote von 7 - 9 Ecken die bei den eigenen Spielern ankamen und zum Großteil für akute Torgefahr sorgten, kann hier nur von überragend gesprochen werden.
Allein B. Bennewirtz wurde zweimal so genau angespielt, das er als kleinster fast zwei Kopfballtore erzielt hätte und auch der aufgerückte Libero der FSV, hatte nach einer Rufe- Ecke von der rechten Seite fast das nächste Tor auf dem Kopf. Dieses war letztlich wiederum F. Schmitt vorbehalten. Mit einem 3 - 1 ging es in die Halbzeit.
 
 
 
Während im Kreis der FSV´ler sachlich die Stärken hervorgehoben wurden und die wenigen Schwächen konstruktiv analysiert und besprochen wurden, war in der Mannschaft der Torpedogarage schon Frust und Unmut zu spüren. Mit Beginn der zweiten Halbzeit wechselte die FSV auf der Liberoposition aus und brachte mit E. Haber einen zusätzlichen Stabilisator für die Defensive. 
Angriff für Angriff lief nun auf das Torpedotor, bis schließlich ein Abwehrspieler der Torpedos eine nicht allzu gefährliche Flanke, die P. Grad in den Strafraum der Torpedos schlug, von der Brust ins eigene Tor abtropfen lies. Kurze Zeit später das nächste Tor der FSV´ler zum 5 - 1.
 
 
 
Alles deutete jetzt auf ein Schützenfest hin. Doch es sollte noch einmal spannend werden. Eine Unbeherrschtheit von dem bis dahin auf seiner Position im rechten Abwehrverbund überzeugenden und souverän spielenden B. Schäfer, führte 20 Minuten vor dem Spielende zu einer roten Karte, durch den jeder Zeit auf Spielhöhe befindlichen souveränen Unparteiischen.
Sichtlich geschockt verloren die FSV´ler nun für einige Zeit die Spielkontrolle. Überhecktisch und nervös agierend, kam es jetzt zu unnötigen Ballverlusten und großen Lücken im Abwehrbereich. Die schnellen und cleveren Stürmer der Torpedos wussten natürlich die Schwächen der FSV Defensive zu nutzen und schnell schmolz der komfortable 5 - 1 Vorsprung auf ein Tor dahin.
Mit 5 - 4 ging es nun in die letzten Minuten. Die nach wie vor extreme Hitze hatte natürlich ebenfalls ihren Preis gefordert und so war sowohl der bis zu seiner Auswechslung starke B. Bennewirtz, wie auch der stets agile und bewegliche J. Rieder, der schon angeschlagen in das Spiel gegangen war, nicht mehr mit von der Partie.
 
 
 
J. Brack, der B. Bennewirtz ersetzt hatte, kämpfte aufopferungsvoll und versuchte der Defensive neue Stabilität zu geben. Immer wieder ermahnt H. Rufe seine Männer, nicht zu hektisch in die nächste Spielsituation zugehen und sich etwas Zeit zulassen, damit die Uhr, bzw. die verbleibende Spielzeit abläuft.
Als der Unparteiische dann die letzte Spielminute anzeigte, waren es die FSV,ler die den Schlusspunkt setzten. Ein Einwurf von H. Rufe kam auf der linken Seite zu S. Schwebius, dieser spielte, auf den mittlerweile in der Partie befindlichen Youngster M. Rufe (14 J.) und dieser verlagerte in einer unnachahmlichen Art und Weise das Spiel nach rechts über den mit gelaufenen Schwebius, der den Ball weiter rechts hinaus auf den Flügel zu K. Bennewirtz spielte. Dieser lies seinen Gegenspieler stehen, spielte auf seinen in der Mitte anspielbereiten Bruder Patrick. Der sich die Gelegenheit nicht mehr nehmen lies und zum viel umjubelten 6 - 4 Endstand abschloss. 
Unmittelbar danach Pfiff der Schiedsrichter, die aus Sicht der FSV über weite Strecken des Spiels überragende Partie, ab. Und obwohl es in erster Linie eine starke Leistung der gesamten Mannschaft war, sollten Spieler wie B. Bennewirtz, K. Bennewirtz, P. Bennewirtz, P. Grad und der trotz Verletzung des rechten Knöchels spielende J. Rieder, noch einmal besonders hervorgehoben werden.
 
 
 
Wir freuen uns schon jetzt auf das Endscheidungsspiel, das unter dem Motto „ es kann nur einen Sieger geben“, im nächsten Jahr die Mannschaften von FSV und der Torpedo Garage, im Rahmen unseres Benefiz-Sommerfestes wieder zusammen bringt.
 
An dieser Stelle auch ein Dank an den Unparteiischen für seine guten Leistungen, sowohl im Vorspiel der Damen, das Überlegen (5 – 0) vom VFR Grünstadt gegen den SV Otterberg gewonnen wurde, als auch im Spiel des Tages zwischen der FSV und den Torpedos.
Den Verantwortlichen des SV Lohnsfeld gilt unser besonderer Dank, nicht nur das wir wieder einmal die in einem tollen Zustand befindliche Sportanlage des SVL nutzen konnten, sondern insbesondere für die super Unterstützung in der Vorbereitung und Durchführung unseres Festes. Allen Gästen die reichlich gegessen und getrunken haben sei ebenfalls für die damit verbundene Spende gedankt.
Schon jetzt zeichnet sich ab, das dass Spendenergebnis des letzten Jahr übertroffen wurde. Das genaue Spendenergebnis werden wir in den nächsten Tagen bekannt geben. Die Gelder werden in diesem Jahr für den Bau eines Kinderheims für Mädchen verwendet.
 
„Gott segne Sie für Ihre Anteilnahme und Unterstützung“
 
Ihr
Helmut Rufe
 
 
Hier noch einige Bilder:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die FSV AG gewinnt 6 - 4

 

Herzlichen Glückwunsch!

 

 

 

 

Die Gewinner ab in die Wasserfalle :-)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Vor dem Spiel

 

 

 

 

 

 

 

Das Aufwärmen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Unser Trompeter :-)

 

 

  

Maximilien Rufe und Helmut Rufe