Unabhängigkeit feiert Geburtstag - 20 Jahre FSV AG -
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Herr Brack und Herr Rufe
 
Disziplin schlägt Eigensinn!
 
Das diesjährige Benefizspiel zwischen der FSV AG und der Torpedo Garage Mercedes stand einzig und allein im Zeichen dieser Gegensätze. Auf der einen Seite eine disziplinierte, geschlossene Mannschaftsleistung der Torpedo-Spieler und auf der Anderen, eine Ansammlung von Einzelspielern, die jeder für sich versuchten, ihre fußballerische Überlegenheit in Einzelaktionen darzustellen. Aus diesem Bild ragten lediglich B. Bennewirtz, H. Rufe und J. Rieder heraus. Die drei genannten waren stets bemüht dem Ganzen eine fußballerische Linie zu geben.

 
Doch nun zum Spiel. Noch nicht ganz auf dem Platz führte die erste Aktion zum 1:0 für die Torpedo Garage. Ein individueller Fehler eines FSV-Spielers hatte in der eigenen Hälfte zu einem Ballverlust geführt. Dankbar nahm ein Stürmer der Torpedo Garage den Ball auf, überlief zwei Gegenspieler und schoss unhaltbar aus spitzem Winkel zum 2:0 ein.
 
 
 
 
 
Die danach planlosen Angriffsversuche der FSV´ler, die überwiegend mit langen Bällen und Einzelaktionen versuchten die Hintermannschaft der Torpedo Garage unter Druck zu setzen, verpufften überwiegend oder wurden zur sicheren Beute des überragenden Torwarts der Torpedo-Mannschaft. Erst mit fortlaufender Spielzeit kam es insbesondere über B. Bennewirtz, J. Rieder und H. Rufe zu einigen besser vorgetragenen Angriffen, die zwangsläufig zum Ausgleich und kurz darauf zur 2:1 Führung für die FSV führten.
 
 
 
 
 
 
Wer aber nun geglaubt hat, das Spiel würde jetzt endgültig zugunsten der FSV´ler laufen, sah sich sehr schnell getäuscht. Zum einen kämpften die Torpedo-Spieler mannschaftlich geschlossen um jeden Ball, zum Anderen verloren die FSV-Spieler wiederum Ihren Faden und verfielen wieder in Einzelaktionen. Und so kam es noch vor Ende der ersten Halbzeit zum nicht unverdienten Ausgleich. Zwar ging diesem ein klares Abseits voraus, was aber nichts daran änderte, dass sich die FSV´ler, durch viele unnötige Ballverluste, diesen Ausgleich selbst zuschreiben mussten.
 
 
 
 
In der zweiten Halbzeit drängte die FSV auf die erneute Führung. Angriff auf Angriff folgte. Wie schon im ersten Durchgang nur selten in durchdachter Form. So kam es, wie es kommen musste. Ein Fehlpass in der eigenen Hälfte brachte wiederum einen Torpedostürmer in Ballbesitz. Dieser konnte nun ungehindert auf das FSV Tor zulaufen und den fehlerlosen Torwart L. Jansen ausspielen.
Dem 3:2 folgte nur wenige Minuten später weitere Konter, die die Torpedospieler erfolgreich zum 4:2, und kurz darauf zum 5:2 abschließen konnten.
 
 
 
 
 
 
 
 
Unentwegt kurbelten jetzt B. Bennewirtz, H. Rufe und der eingewechselte Blaut das FSV Spiel an. Aber selbst einen Elfmeter konnten die FSV´ler nicht nutzen.
Erst 5 Minuten vor dem Abpfiff gelang der Anschlusstreffer zum Endstand von 5:3.
 
 
 
Die ca. 300 Zuschauer hatten mit Sicherheit ein spannendes Fußballspiel erlebt. Für die Torpedospieler war es ein verdienter Erfolg und die Spieler der FSV hatten die Gelegenheit das eigene Motto in aller Deutlichkeit erfahren zu dürfen.“ Im Team sind wir unschlagbar.“ H. Rufe nahm jeden Spieler das Versprechen ab, aus dem erlebten zu lernen. Bei den Spielern der Torpedo Garage bedanken wir uns genauso, wie beim Unparteischen.
 
"Wir freuen uns schon jetzt auf das für den August abgesprochene Rückspiel. Den genauen Termin geben wir in Kürze bekannt." 

 

Ihr Helmut Rufe